Reifendruckkontrollsystem (RDKS)

VORTEILE DES RDKS

•  Kraftstoffersparnis

•  Geringerer Reifenverschleiß

•  Fahrsicherheit

•  Mehr Fahrkomfort durch den richtigen Reifendruck

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Laut RDKS-Verordnung müssen neue Fahrzeuge der Klasse M1 (Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit höchstens acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz) in der EU mit einem präzisen System zur Überwachung des Reifendrucks ausgestattet sein, dass den Fahrer im Interesse eines optimalen Kraftstoffverbrauchs und der Gewährleistung der Sicherheit im Straßenverkehr warnt, wenn es in einem Reifen zu einem Druckverlust kommt.

(Verordnung EG661/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009, Artikel 9 Absatz 2)

WELCHE RDKS GIBT ES IM MARKT?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen direkten und indirekten Druckmessern.

Bei direkt messenden Systemen wird tatsächlich der Luftdruck im Reifen gemessen. Dazu wird ein Sensor entweder im Gummi oder im Ventil installiert, der die Daten per Funk an einen Empfänger im Fahrzeuginneren übermittelt. Der Fahrer bekommt den exakten Luftdruck jedes Reifens in Echtzeit im Cockpit angezeigt und kann sich jederzeit vergewissern, dass alles in Ordnung ist. So kann ein Druckverlust erkannt werden, schon bevor eine Gefährdung vorliegt. Die Stromversorgung erfolgt durch eine integrierte Batterie. Indirekte Systeme sind meist im ABS/ESP-System integriert. Ein möglicher Reifendruckverlust wird aus der Drehzahl der Räder ermittelt.

Verliert ein Reifen Luft, wird der Umfang des Reifens geringer und er muss sich im Vergleich zu den anderen schneller drehen. Das vorhandene ABS/ESP-System erkennt die höhere Rotation und informiert den Fahrer über die Anzeige. Würden allerdings mehrere Pneus gleichzeitig an Druck verlieren, könnte keine unterschiedliche Rotation gemessen und somit keine Warnung an den Fahrer gegeben werden. Daher greift man zusätzlich auf den Frequenzeffekt zurück. Jedes Rad weist eine charakteristische Schwingung zwischen Reifen und Felge auf, die mit unterschiedlichem Reifendruck variiert. So kann ein Druckverlust eindeutig erkannt werden – sogar welches Rad genau betroffen ist. Ist das Problem behoben, erlischt die Warnleuchte und das System muss kalibriert werden. Die Gesetzesregelung ist jedoch technologieneutral, d.h. es gibt keine Vorschriften, ob direkte oder indirekte RDKS zu nutzen sind.