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Reifengas – die Alternative zu Druckluft


Reifengas ist ein Stickstoffgemisch, das anstelle von Druckluft in den Reifen gefüllt werden kann. Anders als Druckluft ist Reifengas nicht kostenlos, bietet aber zahlreiche Vorteile. Ob ein Reifen mit Gas oder Luft befüllt ist, erkennt man an farbigen, statt schwarzer, Ventilkappen. Bei der ersten Verwendung von Reifengas sollte man etwas mehr Gas einfüllen, damit möglichst viel „normale“ Luft aus dem Inneren des Reifens entweicht. Und obwohl Reifengas nicht so schnell wie Druckluft nachlässt, sollten regelmäßige Druckkontrollen durchgeführt und gegebenenfalls Reifengas nachgefüllt werden. Sie können aber auch wieder Druckluft in einen mit Reifengas befüllten Reifen füllen.


Vorteile von Reifengas


Felgenrost und Oxidationen, aber auch die Alterung des Reifengummis, können verringert oder ganz vermieden werden, wenn statt Druckluft Reifengas verwendet wird. Grund dafür ist der enthaltene Stickstoff, der, anders als Sauerstoff (Druckluft), nicht mit dem Gummi des Reifens reagiert. Aber es gibt weitere Vorteile:

  • Abrollgeräusche werden durch die Verwendung von Reifengas verringert.
  • Der Druckabfall im Reifen wird verzögert und der Reifeninnendruck bleibt über einen längeren Zeitraum konstant.
  • Reifengas ist temperaturunempfindlicher.
  • Der gleichmäßige Druck der Reifen, der länger als bei herkömmlichen, mit Druckluft gefüllten Reifen, anhält, verringert den Spritverbrauch sowie den Reifenverschleiß.
  • Die Reifenlebensdauer wird verlängert und die Karkasse zusätzlich geschützt.

Gas ist nicht gleich Gas


Die gängigen Gase bestehen meist zu 85 bis 95 Prozent aus Stickstoff.
Unterschieden wird hier in Sport- und Comfort-Gas. Sport-Gas ist deutlich härter als Luft, Comfort-Gas hingegen weicher.

Und wenn es dennoch Druckluft sein soll: