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Reifenreparatur – am besten immer beim Profi!


Ob ein Reifen noch reparaturfähig ist, sollte aus sicherheitstechnischen Gründen immer von einem Profi in der Fachwerkstatt entschieden werden. Ein Fachmann kann Ihnen sagen, ob eine Reparatur noch möglich oder ob eine Neuanschaffung notwendig ist.

Wenn man seine Reifen in die Hände der Fachleute übergeben hat, beginnt überall (meist) dieselbe Prozedur: Der Reifen wird zuerst von der Felge abmontiert und der Schadensumfang begutachtet. Anschließend wird die Reparaturfähigkeit des Reifens geprüft. Wenn diese gegeben ist, kann mit der Reparatur des Reifens begonnen werden.

Hierbei wird der Riss oder das Loch zuerst mit einem Gummistopfen verschlossen. Dann wird ein Vulkanisationsmittel aufgetragen, dass den Stopfen mit dem Reifen verbindet. Das Ganze wird erhitzt, bis beides miteinander verschmolzen ist.

So handeln Sie nach einem Reifenschaden richtig


  • Auf keinen Fall sollte man den eingefahrenen Gegenstand aus dem Pneu entfernen. Die Luft kann so weiter im Reifen bleiben und hat keine oder geringere Möglichkeiten, durch das entstandene Loch zu entweichen.
  • Das Rad sollte nach dem entstandenen Schaden umgehend ausgetauscht werden.
  • Sollte das nicht sofort möglich sein, fahren Sie umgehend zur nächsten Tankstelle, um dort mehr Luft in den beschädigten Reifen zu füllen.

Nur nach richtigem Verhalten in einer akuten Situation ist eine Reifenreparatur noch möglich!


Hilfe ist nicht mehr möglich, wenn:
  • die Seitenwand (nicht die Lauffläche) durch einen darin steckenden Gegenstand beschädigt wurde
  • die Innenseiten des Reifens beschädigt wurden, weil der Luftdruck während der Fahrt zu lange zu gering war
  • die Schadenausdehnung durch einen Gegenstand größer als 6 mm ist.
  • ein Dichtungsmittel (Reparatur-Kit/ Reparaturset) zum Verschließen des Pneus benutzt wurde.