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Sommer wie Winter – der saisonale Wechsel


Da jeder Reifen speziell auf die jeweiligen Jahreszeiten ausgelegt ist, sollte man sich beim saisonalen Reifenwechsel auch an die allgemeine "Regel" von Oktober bis Ostern – sprich von Ende März bis Ende August und umgekehrt – halten.

Einer der wesentlichen Unterschiede zwischen Sommer- und Winterreifen ist das Profil:


Winterreifen brauchen den nötigen Grip bei winterlichen Straßenverhältnissen (Schnee, Eis, Matsch), haben deshalb ein tieferes Profil und bestehen zudem aus einem weicheren Gummimaterial.

Sommerreifen haben hingegen ein flacheres Profil und eine härtere Gummimischung für mehr Geschwindigkeit und Grip bei Staub und Matsch.

Reifenwechsel beim Profi oder doch selbst machen?


Viele Autofahrer wechseln Ihre Reifen selbst. Man spart damit Geld und manchmal auch Zeit, jedoch gibt es einige Dinge, die in der Werkstatt besser und professioneller gemacht werden und das zahlt sich früher oder später aus:

  • Gewichte vom Auswuchten können kontrolliert und nachgebessert werden – das beugt einem übermäßigen Reifenverschleiß vor!
  • Automatische Prüfung des Luftdrucks – der richtige Luftdruck verhindert übermäßigen Benzinverbrauch.
  • Der richtige Anzugsdrehmoment wird sichergestellt – das beugt Beschädigungen an Radbolzen und Felge vor.
  • Die Profiltiefe wird gemessen – das schützt gegebenenfalls vor Bußgeldern!

Daran sollten Sie denken, wenn Sie zum Profi gehen:



  • Ihre Reifen (wenn Sie diese zu Hause eingelagert haben) oder Ihren Einlagerungsschein
  • Etwas Zeit. Vor allem in der Wechselsaison kann es zu Wartezeiten kommen
  • Ihre Felgenschrauben (manche Fahrzeuge brauchen individuelle)
  • Einen Schraubenschlüssel zur Diebstahlschutzschraube (falls Ihr Wagen eine hat)

Abnutzung und Verschleiß verhindern


Wie bei allen Dingen, die regelmäßig benutzt werden, zeigen sich auch bei Ihren Reifen früher oder später erste Formen von Verschleiß. Um den Verschleiß zu minimieren wird zum achswechselnden Reifentausch geraten – circa alle 10.000 Kilometer. Das linke hintere Rad wird dabei mit dem vorderen linken und das rechte vordere mit dem rechten hinteren getauscht. Beachtet werden muss hierbei, dass Reifen mit dem tiefsten Profil immer hinten angebracht werden sollten! Durch den achswechselnden Reifentausch vermeiden Sie Verschleißformen wie z. B. Sägezahnbildung. Damit bezeichnet man die schräge Abnutzung der Reifen, die durch das ungleichmäßige Aussehen an Sägezähne erinnert.

Ungefähr alle acht Jahre sollten zudem neue Reifen her.
Und das nicht nur aufgrund von Schäden und Abnutzung, sondern auch eine Überalterung der Räder sollte vermieden werden.