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Die Kategorie Zubehör ist ein weites Feld

Zubehör im Bereich Tuning | Premio Tuning

Es gibt Tausende große und kleine Dinge, die das Auto schöner oder das Fahren angenehmer machen. Manche davon braucht man unbedingt, andere eher nicht. Oft entscheidet der Geschmack, manchmal der Geldbeutel, immer jedoch die individuelle Perspektive. Für Jean Pierre steht in Sachen Zubehör ein Bereich ganz besonders im Mittelpunkt.

Premio Tuning:
Was ist Dir beim Thema Zubehör  sind was sehr geiles, allerdings kommen die eher lächerlich, wenn ich ein Auto mit 45 PS fahre. Das passt dann einfach nicht. Fußmatten und andere Kleinigkeiten sind toll, aber da sollte jeder für sich selbst entscheiden, was er sich anschaffen möchte und was nicht. Wirklich essentiell wird es aber beim Thema Pflegemittel. Die brauchst Du, egal ob Du 40 oder 800 PS unter der Haube hast. Zumindest, wenn Du Dein Auto gern hast. Aber Pflegemittel, das ist ein wirklich weites Feld …


Premio Tuning:
Das kann man wohl sagen. In vielen Haushalten steht nicht viel mehr als ein Shampoo und ein Duschgel im Badezimmer, in der Garage dagegen kofferweise Pflegemittel fürs Auto. Wie kommt das?

Jean Pierre:
Es gibt eben für alle Bereiche ein spezielles Mittelchen. Dazu Polituren, Lederpflege, Wachse, Werkzeug und, und, und. Du kannst Dir fürs Bad ja auch ein ganzes Arsenal an Kosmetikartikeln besorgen, die alle für was anderes gut sind. Aber es ist tatsächlich krass, was da alles auf dem Markt ist. Sonax zum Beispiel hat gut 200 Rezepturen im Sortiment. Die sind allesamt im Labor entwickelt und getestet worden. Da steckt ein enormes Knowhow dahinter. Das unterschätzt man oft!


Premio Tuning:
Was sind denn Deiner Meinung nach die wichtigsten Dinge, die in keiner Putztasche fehlen sollten?

Jean Pierre:
Das kommt natürlich ein bisschen auf das Auto an. Und auf die Situation. Eine Lackversiegelung brauche ich zum Beispiel nicht so oft auffrischen. Da reicht es, wenn ich das alle drei bis vier Monate mache. Aber Autoshampoo, Felgenreiniger, Innenraumpflege, solche Basics kann man durchaus öfter benutzen. Eine Politur ist auch nie verkehrt. Oder Reinigungsknete. Oder, oder, oder. Ich glaub‘, das muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden.


Premio Tuning:
Nun nutzt ja das allerbeste Pflegemittel nichts, wenn man es falsch einsetzt. Du warst ja extra bei Sonax und hast Dir erklären lassen, worauf es ankommt. Was hast Du da gelernt?

Jean Pierre:
Oje, eine Menge! Ich muss ja zugeben, dass ich das Thema Pflege immer ein wenig vernachlässigt habe früher. Aber es ist eben wichtig, wenn man lange Freude an seinem Auto haben möchte. Deswegen bin ich da hin und hab‘ mich informiert. Wichtig ist natürlich vor allem, dass man jedes Mittel exakt für den Zweck verwendet, für den es gedacht ist. Sonst braucht man sich nicht wundern, wenn das Ergebnis Mist ist. Außerdem sollte man den zweiten Schritt nie vor dem ersten machen. Also das Auto erst gründlich waschen und erst dann polieren. Und beim Waschen darauf achten, dass man kreisförmige Bewegungen vermeidet. Sonst reibt man den Schmutz nur tiefer in den Lack, anstatt ihn abzuwaschen. So entstehen dann die berühmt-berüchtigten Hologramme und Kratzer. Die will keiner!


Premio Tuning:
Und was gibt’s beim Felgenreiniger zu beachten?

Jean Pierre:
Das ist richtig krasses Zeug. Felgenreiniger vollbringt wahre Wunder. Wenn man ihn richtig anwendet. Der Schuss kann aber auch nach hinten losgehen! Zum Beispiel darf Felgenreiniger niemals, also wirklich niemals auf warme Felgen aufgesprüht werden. Das gibt eklige Flecken, die man nie mehr rausbekommt. Auf dem warmen Untergrund trocknet das Mittel sofort an – das darin enthaltene Wasser verdampft und zack, ist die Felge versaut. Wie bei einer heißen Herdplatte, da gibt’s auch Flecken, wenn Du da Wasser draufschüttest. Deswegen: Felgenreiniger nur auf kalten Felgen anwenden!

„Pflegemittel sind unverzichtbar, wenn Ihr Euch lange an Eurem Auto erfreuen wollt. Manche Mittelchen können sogar wahre Wunder bewirken. Die polieren Kratzer raus, rubbeln Baumharz ab und lassen selbst stumpfen Lack wieder glänzen wie‚ nen Babypopo.“

Jean Pierre Kraemer